Schwitzen

Schwitzen ist eine für den Menschen lebensnotwendige Funktion. Zum einen wird durch ein konstantes Anfeuchten der Haut vermieden, dass diese austrocknet. Zum anderen dient Schwitzen der Regulierung der Körpertemperatur. Das Verdunsten des Schweißes auf der Haut bewirkt einen Kühleffekt. Bei großer Hitze oder körperlicher Anstrengung nimmt auch das Schwitzen zu. Mit über drei Millionen Schweißdrüsen verdunstet unser Körper täglich so mindestens einen halben Liter und bis zu drei Liter Schweiß.

Die Ursachen für vermehrtes Schwitzen, zum Beispiel Achselschweiß, können äußerlichen Faktoren unterliegen aber auch krankhaft sein. Übersteigt das Maß des Schwitzens das Normale, also wird mehr geschwitzt als der Körper zur Kühlung benötigt, spricht man von Hyperhidrose. Dieses übermäßiges Schwitzen betrifft ca. 3 % der Bevölkerung.

Das Schwitzen wird oftmals auch von Schweißgeruch begleitet. Dieser kommt nicht durch das Sekret selber zustande, sondern durch die Bakterien, die den Schweiß zersetzen. Man und Frau unterscheiden sich durch verschieden Bakterienarten. Dies führt auch zu unterschiedlichen Duftnoten. Gewisse Personen haben daher beim Schwitzen einen mehr oder weniger stark ausgeprägten Geruch. Handelt es sich um eine beißende, penetrante Duftnote, spricht man von Bromhidrose, welche ebenso wie die Hyperhidrose als Krankheitsbild eingestuft wird.