Störendes Schwitzen an den Füßen

Es gibt einerseits ein normales Schwitzen und es gibt andererseits ein eher störendes Schwitzen. Und der Grad zwischen beiden ist oft sehr schmal. Das gilt besonders auch für das leidige Thema Schwitzen an den Füßen, denn gerade Schweißfüße sind einem schnell peinlich und sie entstehen auch noch leider recht schnell. Wenn es aus dem Schuh müffelt und die Socken vor Schweiß tropfen, ekelt man sich schnell sogar selbst und umso peinlicher ist einem dieses schweißnasse Problem vor anderen, sodass das Schwitzen an den Füßen auch schnell für peinlich berührte Schweißperlen auf der Stirn sorgt. Man traut sich dann kaum noch, zu anderen zu Besuch zu kommen und will die Schuhe am liebsten gar nicht mehr ausziehen, um erstens keinen schlechten Eindruck zu machen und das feuchte Elend nach dem Schwitzen an den Füßen auch selbst am liebsten gar nicht zu sehen.

Warum gibt es das Schwitzen an den Füßen?

Und doch ist das Schwitzen an den Füßen ja andererseits auch ein ganz normaler, körperlicher Prozess und das Transpirieren, wie das Schwitzen an den Füßen wissenschaftlich auch genannt wird, ist für den Körper in gewissen Situationen notwendig. Dazu gehören zum Beispiel hohe Außentemperaturen – wenn es im Sommer sehr heiß wird und die Temperatur steigt und steigt, dann muss der Körper sich selbst auf irgendeine Weise Kühlung verschaffen. Diese Kühlung benötigt er, um nicht zu überhitzen und die innere Körpertemperatur auf einem Maß zu halten, das nicht ins Fieber rutscht. Hunde hecheln dafür eben mit ihrer Zunge und Menschen müssen schwitzen. Denn nur über das Schwitzen lässt sich für uns die Körpertemperatur steuern. Das funktioniert konkret über die Schweißdrüsen, die überall am Körper sitzen und die es an den Füßen gibt. Diese sorgen für das Schwitzen an den Füßen, indem sie Flüssigkeit durch die Haut ausscheiden, die dann außen auf der Oberfläche der Haut verdunstet. Dieses verdunsten sorgt für den benötigten Effekt der Kühlung, produziert aber eben das störende Schwitzen an den Füßen. Wichtig ist es dabei immer, dass der Schweiß auch an den Füßen in den Schuhen verdunsten kann und sich nicht aufstaut, denn dann beginnt es schlecht nach Schweiß zu riechen.

Wie verhindert man Schwitzen an den Füßen?

Schwitzen an den Füßen kann man daher nie ganz verhindern. Aber dennoch muss natürlich andererseits auch niemand unwiderruflich Schweißfüße haben. Ein erster Weg ist es, das eigene Schuhwerk zu verändern. Denn wer zu warme Schuhe trägt, dem schwitzen die Füße geradezu automatisch. Und auch wenn die Haut im Schuh nicht atmen kann, kommt es schnell zum Schwitzen an den Füßen und es entsteht ungewollter Fußschweiß. Leichtes und luftdurchlässiges Schuhwerk sowie ebenso geeignete Socken sind also eine Grundvoraussetzung dafür, dass man an den Füßen nicht mehr schwitzt als normal. Beim Sport lässt sich ein wenig Fußschweiß natürlich nie verhindern, weshalb gerade Turnschuhe besonders saugfähig und mit einer speziellen Sohle ausgestattet sein sollten. Sonst gibt es aber auch für die Füße geeignetes Deodorant und Antitranspirant. Damit kann man sein Schuhwerk einsprühen und auch die Füße selbst damit angenehm riechend parfümieren und ihnen für einen ganzen Tag ein angenehm frisches Gefühl verleihen.