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Schwitzen - übermässig SchwitzenHyperhidrose an den Händen

Hyperhidrose an den Händen – ein ernstes Problem für Betroffene

Wenn man die Hände am liebsten versteckt

Im menschlichen Körper liegen Millionen Schweißdrüsen unter der Haut und sind mit verantwortlich für die Wärmeregulation. Bei erhöhter Wärmezufuhr oder sportlicher Betätigung sondern sie Schweiß ab, wodurch die sogenannte Verdunstungskühlung in Gang gesetzt wird. Gehäuft sind die Schweißdrüsen in den Fußsohlen, den Achselhöhlen sowie der Stirn und den Handinnenflächen vorhanden. Gesteuert wird die Schweißproduktion über das vegetative Nervensystem. Entwicklungsgeschichtlich geht man davon aus, dass die Schweißdrüsen in der Handfläche, die besonders bei emotionalem Schwitzen Schweiß absondern, die Aufgabe hatten, die Hornschicht entsprechend geschmeidig zu halten. So war der Mensch in der Lage, gut zu greifen oder sich entsprechend festzuhalten. Ganz gleich, welche entwicklungsgeschichtlichen Hintergründe die Schweißdrüsen in den Handinnenflächen haben, wenn diese unphysiologisch viel Schweiß produzieren und absondern, leiden die Betroffenen an einer Hyperhidrose an den Händen. Dabei zeigen sich unterschiedliche Ausprägungen. Einige Menschen haben lediglich feuchte Handinnenflächen. Stärker betroffene Personen haben regelrecht nasse Hände, sodass sogar die Finger und seitlichen Flächen betroffen sind. Es steht außer Frage, dass eine Hyperhidrose an den Händen große Auswirkungen auf den Alltag der Personen hat. In unserer Kultur gehört es zum guten Ton, sich bei der Begrüßung die Hand zu reichen. Bereits hier hinterlassen die Betroffenen meist keinen guten Eindruck. Denn sobald emotionaler Druck, Angst oder Stress sowie Lampenfieber im Spiel sind, steigt die Gefahr, dass die Hyperhidrose an den Händen besonders stark ist. Ein Vorstellungsgespräch scheint unter diesen Umständen nahezu unmöglich. Generell ist man im Berufsleben stark eingeschränkt. In der Regel sind die Hände das wichtigste Handwerkszeug. Das starke Schwitzen behindert nahezu alle Tätigkeiten. Der Umgang mit Lebensmitteln und der regelmäßige Kontakt mit Menschen scheinen aussichtslos, je nachdem wie stark die Hyperhidrose an den Händen ausgeprägt ist. Für viele ist die Hyperhidrose an den Händen der Weg in die soziale Isolation. Man schämt sich, empfindet das Schwitzen als unangenehm.

 

Hyperhidrose an den Händen – Hilfe besser als Rückzug

Sofern keine Grunderkrankung vorliegt, man nicht von einer sekundären Hyperhidrose an den Händen ausgeht, liegt eine primäre Form vor. Diese tritt idiopathisch, das heißt ohne erkennbare Ursache auf. Mediziner gehen davon aus, dass es eine genetische Veranlagung gibt. Die Hyperhidrose an den Händen tritt meistens beidseitig auf. Sind nur bestimmte Körperregionen, wie Hände, Füße oder der Kopf betroffen, spricht man von einer lokalen bzw. fokalen Hyperhidrose. Einige Menschen leiden an einer generalisierten Form der Hyperhidrose. Dabei ist der ganze Körper von den unangenehmen Schweißausbrüchen, die völlig unvermittelt auftreten und nicht willentlich beeinflussbar sind, betroffen. Da Stress sowie Angst oder andere Emotionen als Auslöser für die primäre Hyperhidrose gelten, wird den Betroffenen häufig autogenes Training empfohlen, um mit derartigen Situationen besser umgehen zu können. Scharfe, heiße Speisen sollten gemieden, wenig Kaffee oder Tee getrunken werden. Antitranspiranten unterbrechen die Schweißproduktion, da sie einen zusammenziehenden Effekt haben sowie einen vorübergehenden Verschluss auf die Ausgänge der Schweißdrüsen setzen. In den Antitranspiranten sind Aluminiumsalze enthalten, die für das Zusammenziehen verantwortlich sind sowie Pflegestoffe, wie Dexpanthenol, damit das Antitranspirant hautverträglicher wird. Hyperhidrose an den Händen kann zu enormen psychischen Belastungen führen. Deshalb sollte man sich nicht zurückziehen, sondern darüber informieren und Hilfe suchen. Immerhin sind in Deutschland rund 3% der Bevölkerung betroffen. 



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