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Schwitzen - übermässig SchwitzenBehandlungsmethoden der Hyperhidrose

Behandlungsmethoden der Hyperhidrose

Antitranspirant kann bereits gute Effekte erzielen

Behandlungsmethoden der Hyperhidrose sind unterschiedlich, je nachdem, wie stark das vermehrte Schwitzen ausgeprägt ist und wie hoch der Leidensdruck der betroffenen Personen ist. Bevor man jedoch zu medizinisch konservativen oder gar chirurgischen Behandlungsmethoden der Hyperhidrose übergeht, setzt man zunächst Antitranspiranten ein. Die Basis von Antitranspiranten sind Aluminiumsalze sowie hautpflegende Stoffe, wie Aloe Vera oder Dexpanthenol. Die Aluminiumsalze verursachen ein Zusammenziehen der Haut, wodurch sich auch die Ausgänge der Schweißdrüsen verengen. Diese werden zusätzlich durch eine Art Pfropf verschlossen, was das Schwitzen zuverlässig verhindert. Menschen, die von Hyperhidrose betroffen sind, schwitzen nicht in normalem Maße zur Temperaturregulation. Sie scheiden eine viel höhere Menge an Schweiß aus, was ihren Alltag erheblich erschwert. Hyperhidrose tritt entweder in bestimmten Körperregionen lokal auf, zum Beispiel unter den Achseln, an den Händen oder Füßen, im Nacken oder im Gesicht. Sie kann jedoch auch den ganzen Körper betreffen. Zum Teil sind Grunderkrankungen, wie Diabetes oder psychische Krankheiten dafür verantwortlich. Bei einem Großteil der Betroffenen gibt es jedoch keine derartige Ursache. Angst, Stress oder große Freude regt über das vegetative Nervensystem die Schweißdrüsen an, große Mengen Schweiß zu produzieren und abzusondern. Das Antitranspirant ist eine Variante, um dem Problem zu begegnen. Ein normales Deo überdeckt in der Regel nur Körpergerüche, kann das Schwitzen allerdings nicht aufhalten. Einige Deos haben zwar einen Anteil an Aluminiumsalzen, diese sind jedoch meistens zu gering, um einen Effekt zu erzielen. Im Unterschied zu einem Deodorant wird das Antitranspirant am Abend aufgetragen, um am nächsten Tag die Schweißbildung zu hemmen. Das Deo kann am Morgen zusätzlich verwendet werden. Oft bringt der Einsatz von Antitranspiranten bereits gute Erfolge, sodass man auf andere Behandlungsmethoden der Hyperhidrose verzichten kann.

Konservative und chirurgische Behandlungsmethoden der Hyperhidrose

Zu den Behandlungsmethoden der Hyperhidrose gehört auch die Iontophorese. Bei dieser Methode werden die Hände bzw. die Füße in ein Salzwasserbad gelegt, das unter Gleichstrom gestellt wird. Um Erfolge zu erzielen, ist am Anfang häufig eine tägliche Anwendung erforderlich. Später reicht es oftmals aus, die Iontophorese ein oder zweimal in der Woche anzuwenden. Botulinumtoxin A ist eine weitere Behandlungsmethode der Hyperhidrose. Das Nervengift wird dabei verdünnt in den betroffenen Körperregionen unter die Haut gespritzt. Damit will man verhindern, dass ein Botenstoff ausgesandt wird, der die Schweißproduktion anregt. Die Prozedur ist allerdings etwas schmerzhaft. Anticholinergika zählen zu den medikamentösen Behandlungsmethoden der Hyperhidrose. Die Wirkstoffe rufen zum Teil Nebenwirkungen, wie Magenbeschwerden hervor und gehören natürlich in fachärztliche Betreuung. Chirurgische Behandlungsmethoden der Hyperhidrose kommen erst dann zum Einsatz, wenn alle anderen keine ausreichende Wirkung gezeigt haben. Unter anderem kommt bei der axillären Hyperhidrose die Entfernung der Schweißdrüsen in den Achselhöhlen infrage. Bei der subkutanen Schweißdrüsen-Saugkürettage saugt der Arzt das Unterhautfettgewebe ab und durchschneidet die Nerven, welche die Schweißdrüsen versorgen. Als letzter Ausweg gilt die endoskopische transthorakale Sympathektomie. Bei dieser Operation werden Nervenfasern durchtrennt, die im Bereich des Brustkorbes liegen und Teil des sympathischen Nervensystems sind. All diese Behandlungsmethoden der Hyperhidrose sind nur dann sinnvoll, wenn es für das Schwitzen keine andere Ursache gibt, das heißt, wenn keine Grunderkrankung zugrunde liegt oder Medikamente dafür verantwortlich sind. In diesem Fall macht es mehr Sinn, die Erkrankung, also die eigentliche Ursache zu behandeln.



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